Ratgeber

Stromkosten reduzieren


Die Stromkosten steigen ständig und auch für die nähere Zukunft sehen die Aussichten schlecht aus. Die Preiserhöhungen werden weiterhin anhalten und so mancher Haushalt muss sich auch kräftige Nachzahlungen gefasst machen. Stromsparen ist daher aktuell zu einer Praxis geworden, die immer sinnvoller wird. Im Folgenden wollen wir einmal einen Blick darauf werfen, welche Maßnahmen man ergreifen kann, um die Kosten für Strom zu reduzieren.


Energieverbrauch von Haushaltsgeräten auswerten

In jedem Haushalt gibt es heute eine Anzahl von Elektrogeräten, die im täglichen Einsatz sind und daher für einen großen Teil des monatlichen Stromverbrauchs sorgen. Moderne Geräte weisen einen wesentlich geringeren Stromverbrauch auf. Wer beispielsweise eine Waschmaschine besitzt, die älter als 10 Jahre ist, verbraucht damit möglicherweise doppelt so viel Strom, wie mit einem aktuellen Gerät. Wer mit dem Gedanken spielt, ein altes Haushaltsgerät gegen ein moderneres auszutauschen, tut gut daran, das neue Gerät so schnell wie möglich einzukaufen. Einige moderne Kühlschränke verbrauchen beispielsweise nur halb so viel Strom, wie ältere Modelle. Bei der Auswahl sollte man dabei stets auf die Stromverbrauchswerte achten, die vom Hersteller angegeben werden und einige Geräte miteinander vergleichen. Die Stromersparnisse, die man erzielen kann, helfen dabei, das neue Gerät schnell zu amortisieren.

Wer noch nicht auf LED Lampen umgestellt hat, sollte das so schnell wie möglich nachholen. Mit der LED Technologie kann man rund 80 Prozent des Stroms für die Beleuchtung sparen. Darüber hinaus sind LED Lampen auch viel langlebiger, so dass hier doppeltes Sparpotential besteht.

Aktiv zum Stromsparen beitragen

Im Alltag denkt man oft einfach zu wenig über das Stromsparen nach. Dennoch können einige Änderungen im eigenen Verhalten einen Beitrag dazu leisten, dass die Stromrechnung geringer ausfällt. Das beginnt schon beim Licht im Haus. Verlässt man einen Raum, so sollte das Licht grundsätzlich ausgeschaltet werden, um zu vermeiden, dass Lampen stundelang Strom verbrauchen, ohne dass sie eigentlich benötigt werden. Auch lohnt es sich, Geräte wie den Computer oder das Fernsehen nicht im Standby Modus zu belassen, wenn man sie nicht benutzt. Durch komplettes Ausschalten lässt sich Strom sparen. Waschmaschine oder Geschirrspülmaschine sollten grundsätzlich nur dann eingeschaltet werden, wenn eine volle Ladung zusammengekommen ist. Sind nur ein paar Teller schmutzig, sollte man diese lieber mit der Hand spülen. Kürzere Waschprogramme ohne Vorwäsche können weiterhin dazu beitragen, Strom zu sparen. Einen Wäschetrockner sollte man nur dann benutzen, wenn es nicht möglich ist, an der frischen Luft zu trocknen. Durch den häufigen Gebrauch dieser Geräte kommt nämlich schnell ein hoher Stromverbrauch zustande.

Bei der Benutzung des Elektroherds lohnt es sich, darauf zu achten, dass die Töpfe den richtigen Durchmesser für die Herdplatte haben. Sind die Töpfe zu klein für die Platte, wird ein großer Teil der Energie verschwendet. Auch das Kochen mit Deckel und ein Nutzung von Restwärme zum Kochen tragen dazu bei, dass beim Zubereiten der Mahlzeiten weniger Strom verbraucht wird. Wer regelmäßig auf solche Dinge achtet, wird langfristig einen deutlichen Rückgang beim Stromverbrauch feststellen können.

Die Kühlschranktür sollte nicht übermäßig lange offen gelassen werden. Außerdem sollte man darauf achten, dass die Temperatur im Kühlschrank nicht zu niedrig eingestellt ist. Für ein sachgemäßes Kühlen reichen im Kühlschrank 7 Grad Celsius und im Gefrierschrank 18 Grad Celsius. Bei einem modernen Kühlschrank erzielt man diese Temperaturen meistens bereits mit der niedrigsten Einstellung. Wer Im Keller oder Hobbyraum einen alten Zweitkühlschrank oder eine Gefriertruhe betreibt, sollte einmal analysieren, ob der Einsatz eines solchen Gerätes wirklich Sinn macht. Oft kann man ein solches Gerät einfach stilllegen und Strom sparen.

Tipps zum Stromsparen für Hausbesitzer

Eine gute Isolierung im Haus sorgt im Winter für geringere Heizkosten, da die Wärme nicht aus dem Haus entweicht. Sie kann auch im Sommer beim Stromsparen helfen. Die Hitze dringt an Sommertagen nämlich nicht so schnell in das Haus ein und man spart an Kühlungskosten. Der Einsatz von Solarenergie ist für Hausbesitzer ebenfalls eine Alternative, die man erforschen kann. Von Solarpanelen auf dem Dach, die einen großen Teil des Stromverbrauchs im Haus abdecken kann, bis zu solarbetriebenen Lampen für den Außenbereich gibt es zahlreiche Möglichkeiten, um Photovoltaik zu nutzen, um die Stromkosten zu senken.

Fazit

Stromsparen kann sich einfacher gestalten, als man denkt, wenn man sich im Haushalt energiebewusster verhält. Selbst mit kleinen Verhaltensänderungen kann langfristig gespart werden und gleichzeitig tut man auch für die Umwelt etwas Gutes, wenn man unnötigen Stromverbrauch vermeidet.

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